Guter Start in den Spielbetrieb für die 1. Herren

Die VSG Melle/Westerhausen war am Sonntag Ausrichter der Landespokal-Vorrunde und hat in diesem 4er-Turnier als Zweitplatzierter abgeschlossen.

Zunächst wurden zwei Halbfinals ausgespielt. Dort trat in der ersten Begegnung Bezirksligist VfL Lintorf IV gegen den VC Osnabrück II aus der Landesliga an. Der favorisierte VCO II setzte sich - nach spannendem ersten Satz - glatt mit 2:0 (25:23, 25:17) durch. Im zweiten Halbfinale spielte dann die VSG gegen den routinierten Ligakonkurrenten VfL Lintorf III.

VSG Melle/Westerhausen - VfL Lintorf III 2:0 (25:19, 25:22)
Und die Jungs waren von Beginn an hellwach. Eine ordentliche Annahme, ein variables Zuspiel und druckvolle Angriffe - das waren die Grundlagen, um diesen Gegner unter Druck zu setzen. Die sehr effizienten Blockaktionen um Kapitän Eric Knettermeier sorgten für ein Punktepolster, das von 8:4 über 13:8 und 21:15 beruhigend ausfiel. Am Ende stand ein verdienter 25:19-Satzerfolg auf dem Zettel.
Mit zwei Änderungen in der Start-Sechs ging es in den zweiten Satz. Nach ausgeglichenem Start konnte sich auch diese Formation einen Vorsprung von 15:11 herausarbeiten. Der VSG-Block war weiterhin präsent - die Angriffsaktionen sehenswert und effizient. Auch nach dem klassischen Doppelwechsel (Zuspieler/Diagonal) im Anschluss blieb die VSG dran und punktete sich Richtung Satzgewinn (22:20). Letztlich stand nach dem 25:22 ein verdienter und glatter 2:0-Sieg fest.

Im Spiel um Platz 3 kam es zum vereinsinternen Duell zwischen VfL Lintorf IV gegen III, das die klassenniedrigere „Vierte” in einem hartumkämpftem Spiel mit 2:0 (33:31, 25:21) für sich entscheiden konnte. Im Finale trafen die VSG und der VCO II aufeinander.

VSG Melle/Westerhausen - VC Osnabrück II (21:25, 19:25)
Im ersten Durchgang entwickelte sich ein Schlagabtausch der beiden Landesligisten, in dem sich niemand so recht absetzen konnte (6:6). Bedingt durch leichte Eigenfehler des VCO konnte sich die VSG anschließend mit 11:7 absetzen. Nach der fälligen Auszeit auf Osnabrücker Seite kamen die Gäste aber wieder heran und kämpften sich Punkt für Punkt heran (16:17) - und diese Führung sollten sie auch nicht wieder abgeben (21:25).
Zu Beginn des zweiten Satzes war der VCO nun deutlich schneller und druckvoller in seinen Angriffen und stellte Block und Feldabwehr der VSG-Jungs immer wieder vor Probleme und die Konzentration ließ deutlich nach (10:18). Den Rest dieses Durchgangs berappelten sich die Jungs von Trainer Jörn Gehrke zwar wieder, aber der Rückstand konnte nur noch geringfügig aufgeholt werden. Das 19:25 bedeutete den verdienten Sieg für den VCO II, der damit in die Landesliga-Endrunde einzieht.

„Ich bin sehr zufrieden mit den gezeigten Leistungen nach einem Jahr ohne Wettkampfpraxis. Das war so nicht unbedingt zu erwarten. Als Test kam dieser Landespokal genau richtig. Jetzt bleiben uns noch sechs Wochen bis zum Ligastart”, zog der VSG-Trainer im Anschluss sein Fazit.

Der Kader: Nico Auf der Masch, Karsten Barre, Christof Boschmann Ens, Daniel Bracht, Noah Junker, Eric Knettermeier, Jonas Lauhoff, Christoph Lieberum, Jannek Osterhaus, Jörn Gehrke (Trainer).