Spektakuläres, ultimatives Rad-Abenteuer für 7 Meller Radsportler

Das Alpenbrevet hat im Radsport grosse Tradition. Mit rund 1700 Fahrerinnen und Fahrern stösst «das längste Volksradrennen der Alpen» in neue Dimensionen vor. Gestartet wurde am Samstag, 8. August, um 6.45 Uhr im Dorfzentrum von Meiringen/Schweiz. (610 m ü.NN.) Zur Wahl standen - je nach Kondition - drei, vier oder fünf Pässe.Während letztes Jahr noch in Balm an der Peripherie des Dorfes Meiringen gestartet wurde, beginnt das Event jetzt zuschauerfreundlich im Zentrum.

Erneut wurde die Staatsstrasse am Samstag, 8. August zwischen 6.45 und 7.15 Uhr für den Verkehr gesperrt, auf dass sich die Karawane nach dem spektakulären Massenstart im Dorf auf den ersten sechs Kilometern zwischen Meiringen und Innertkirchen in Richtung Grimselpass formieren konnte.

Die abenteuerliche Radtour hat absoluten Kult-Charakter. Obwohl das Allein auf der Grimsel-Passhöhe gibt es vier «Verpflegungsstrassen» mit Hektolitern von Tee. Dennoch hat sich das Alpenbrevet wohl deshalb zum Mythos und zum spektakulären, ultimativen Abenteuer entwickelt, weil es am Schluss keine offizielle Rangliste gibt.

Durchkommen, Durchhalten, die eigenen Grenzen ausloten, kämpfen und, trotz teilweise extremer Wetterverhältnisse, trotzdem geniessen, heisst die Devise!Platin-Tour
Starter: Peter Bode, Marc Johänntgen
Gold-Tour
Starter: Gerd Bissmeyer, Torsten Krüger, Christoph Wischmeyer
Silber-Tour
Starter: Richard Sperling, Peter Thiel

Grimsel- + Furka- + Susten-PassDistanz: 135kmHöhendifferenz: 3975 m, max. Höhe: 2429 m ü. NN., max Steigung: 16%: Grimsel- + Nufenen- + Gotthard- + Susten-PassDistanz: 172kmHöhendifferenz: 5294 m, max Höhe: 2476 m ü. NN., max. Steigung: 16%: Grimsel- + Nufenen- + Lukmanier- + Oberalp- + Susten-Pass Distanz: 276kmHöhendifferenz: 7031 m, max Höhe: 2476 m ü. NN., max. Steigung: 16%Alpenbrevet auf nicht abgesperrten Strassen statt findet (eine Ausnahme bildet die Startstrecke bis Innertkirchen) und grundsätzlich für alle Teilnehmenden das Strassenverkehrsgesetz gilt, besticht die gegenüber dem letzten Jahr eindrücklich optimierte Infrastruktur: Streckenmarkierung auf dem gesamten Parcours mit den Pässen Grimsel, Furka, Susten, Nufenen, Gotthard, Lukmanier und Oberalp, Reparatur-Service entlang der 329 km messenden Strecke, Spitzen-, Schluss- und Begleitfahrzeuge, selbstverständlich Garderoben und Duschen, Massage-Service, Notfalldienst und nicht zuletzt zehn Verpflegungsposten.

Erstellt von Peter Thiel | |   Radsport
Zurück